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Verwaltungsreorganisation
des Landes, die im Jahre 1975 eintrat, hatte Änderungen in der volkseigenen
Organisation von Kleinerzeugung zur Folge. Diesen Änderungen entging auch
Bürsten- und Pinselfabrik in Bielsko nicht. Laut Beschluss des Ministerrates
Nr. 235/75 vom 17.12.1975, laut Beschluss des Binnenhandels- und
Dienstleistungsministers Nr. 36/OR vom 19.12.1975, laut Bechluss des
Woiwoden von Bielsko vom 09.01.1976, wie auch laut Beschluss des
Vorsitzenden des Genossenschaftsverbandes der Behinderten in Warschau
vom 05.02.1976 wurde die Fabrik dem lokalen Verband der Behindertengenossenschaft
in Kattowitz untergeordnet.
Woiwodschaftsamt erklärte am 10.05.1976
die Zweckmäßigkeit ihrer Gründung. Der nächste Normativakt, der die Gründung
der Genossenschaft sanktioniert, ist im Beschluss der Verwaltung des
Genossenschaftsverbandes der Behinderten vom 25.06.1976 enthalten. Ins
Register des Amtsgerichts wurde die Genossenschaft am 06.07.1976 eingetragen.
Die erste Gründungshauptversammlung fand am 22.04.1976 statt; auf dieser
Versammlung gaben die Mitglieder-Gründer der Genossenschaft
den Namen:
BEHINDERTENGENOSSENSCHAFT "BÜRSTEN- UND PINSELFABRIK IN BIELSKO"
So begann ein neuer Abschnitt
im Leben des Betriebes, der Abschnitt der Umwandlung von einem Unternehmen
in eine Genossenschaft - Behindertengenossenschaft. Von jetzt an erfolgt
eine dynamische Entwicklung der Genossenschaft. Es entsteht ein Holzbearbeitungsbetrieb
in Kozy, hiermit macht sich die Fabrik im Bereich der Gewinnung von Halberzeugnissen
aus Holz selbständig. Eine Reihe von Investitionen und Reparaturen, die in
Jahren 1976 - 1999 durchgeführt wurden, veränderten wesentlich die Gestalt
der Genossenschaft. Eine äußerst wichtige Aufgabe für die ganze Belegschaft war es,
die Genossenschaft den Bedürfnissen der Berufsrehabilitation anzupassen. Zu
diesem Zweck wurden die meisten Arbeitsplätze den Möglichkeiten der Behinderten
angepasst, deren Zahl von Jahr zu Jahr ansteigt. Auch für volle Befriedigung der
Gesundheitsfürsorge richteten die Genossenschaftler aus eigenen Mitteln eine
Rehabilitationspoliklinik ein. Die Poliklinik leistet zur Zeit Hilfe im
Bereich fach- und zahnärztlicher Fürsorge, wie auch in Sachen Rehabilitation.
Genossenschaftliche Haltung der ganzen Belegschaft, gekennzeichnet durch Sorge
um den Arbeitsplatz als Gemeinwohl, brachte erwartete Ergebnisse. Die
Genossenschaft machte eine große Metamorphose durch, von einem unterkapitalisierten
Unternehmen der örtlichen Industrie zu einem gut funktionierten Zentrum der
Berufsrehabilitation, wie auch zu einem im Lande und in der Welt geschätzten
Hersteller von Bürstenwaren.
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