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DIE LAGE DES BETRIEBES UND SEINE ANLAGEN.
Die Genossenschaft
ist schon von ihrer Begründung an im Jahre 1876 in Bielsko-Bia³a,
innerhalb der Paderewski-Str., Legionów-Str., Komorowicka-Str. und
Pi³sudski-Str. untergebracht. Ihren lokalen Bestandteil bildet außerdem
das Gebäude der ehemaligen Firma "SANAX", in der Szkolna-Str. 14,
übernommen am 22.09.1950. Hauptsitz des Betriebes samt der Verwaltung
ist in der Paderewski-Str. 7 untergebracht. Ca. 50 % der Anlagen
entstand vor dem 2. Weltkrieg.
Der zweite Teil
von Gebäuden und Räumen, im Besitz der Genossenschaft, ist das Ergebnis
des dynamischen Betriebsausbaus nach dem 2. Weltkrieg. Die vor dem 2.
Weltkrieg errichteten Gebäude waren für Produktionszwecke der Genossenschaft
mehrfach repariert und modernisiert. In der Zeit vom 1946 bis 1999 wurde
volle Modernisierung von Gebäuden und Räumen durchgeführt, und zwar Räume
der warmen Stelle samt der Kleiderablage, Sortierraum, Raum der Ringpinsel,
Abschneideraum, Einpressraum, Schlosserei, Holzstücklager, Qualitätsüberwachungs- und
Verwaltungsräume.
In dieser Zeit wurden im Betrieb errichtet: Gebäude mit Sortierräumen,
Garagenüberdachung, Gebäude des Hauptmechanikers, Holztrockenanlage in der
Komorowicka-Str., Betriebskiosk samt der Pförtnerloge, vier Klebedächer aus Stahl,
zweistöckige Schnalle zwischen den Gebäuden.
TECHNISCHE BASIS.
Am Anfang
hatte die Firma "GEBRÜDER SENNEWALDT" nicht nur bescheidene Baulichkeiten,
sie war auch mit Maschinen knapp ausgestattet. Grundlegender Wandel erfolgt
im Jahr 1893, in dem die Fabrik vergrößert und neue Maschinenbauwerkstätten
für Bürstenindustrie eröffnet wurden. Um das Jahr 1913 machte sich weiterer
Fortschritt bei der Einführung von neuen Maschinen geltend. Als Beispiel
kann hier die Abteilung der Holzbearbeitung dienen, wo folgende Maschinen
eingesetzt wurden: zwei Fräser, zwei Bandsägemaschinen, zwei Kreissägemaschinen,
drei Handdrehmaschinen, zwei Maschinen für Herstellung von Zahnbürsten,
eine Maschine für Herstellung von Kleiderbürsten, wie auch eine Maschine
für Herstellung von Haarbürsten. Es entstand damals auch eine Reparatur-
und Tischlerwerkstatt.
In der Okkupationszeit
wurde der Maschinenpark zerstört. Direkt nach dem Kriegsende waren alle
Einrichtungen veraltet; es fehlten auch Ersatzteile und Werkzeuge. Allmählich
fing man an, alte Maschinen und Einrichtungen durch neue zu ersetzen,
der Fortschritt in dieser Hinsicht wurde aber erst Mitte der 60er Jahre
erzielt, und zwar nachdem in den Maschinen alle Riemenantriebe gegen
gesonderte elektromotorische Antriebe ausgetauscht wurden. Es wurde
damals eine Reihe von Automaten und Halbautomaten für Herstellung von
Bürsten für Galanteriewaren, wie auch eine Reihe von Spezialmaschinen,
zum Beispiel für Herstellung von Zahnbürsten, Wirtschaftsbürsten, Besen,
Handfegern, u.ä. eingeführt.
Der größte Fortschritt
bei Einführung der neuen technischen Basis fällt in Jahre 1976 - 1998.
In diesen Jahren wurde ein neuer Holzbearbeitungsbetrieb in Kozy samt voller
Sozialbasis und technischer Ausststtung freigegeben. Um der Modernisierung
des Betriebes in Bielsko-Bia³a willen wurde eine Reihe von Maschinen und
Einrichtungen angekauft, die den Anstieg von Arbeitsleistung, wie auch die
Qualität der hergestellten Erzeugnisse, beeinflussten. Gleichzeitig wurde
damit die Mühsamkeit der Arbeit vermindert. Mit Rücksicht auf die spezifischen
Arbeitsbedingungen wurden die meisten Maschinen und Einrichtungen den
Arbeitsbedürfnissen und -möglichkeiten der beschäftigten Behinderten angepasst.
Verbesserung der Arbeitsschutzbedingungen wurde nicht nur auf den Ankauf der
neuen Einrichtungen beschränkt, sondern auch infolge von Tätigkeit der
Reparaturbrigaden (wie z.B.: Einbau von Hebebühnen bei einzelnen Arbeitsplätzen,
Installierung der Beleuchtung am Arbeitsplatz, Inbetriebsetzung eines Aufzugs,
u.ä.) wurden solche Arbeitsbedingungen geschaffen, dass es in der Genossenschaft
zur Zeit keine lästigen und gesundheitsschädlichen Arbeitsplätze gibt. Damit die
Produktion taktmäßig verlaufen kann, und die Maschinen zufriedenstellend
ausgenutzt werden können, wurde technische Basis entwickelt und die
Reparaturbrigaden wurden mit einer Reihe von unentbehrlichen Maschinen und
Einrichtungen ausgestattet. Reparaturwerkstätte wurden vor allem mit modernen
Fräsmaschinen, Drehmaschinen, Tischbohrmaschinen und anderen Einrichtungen
ausgestattet. Um die Mühsamkeit der Arbeit zu vermindern, wurden Gabelstapler
und elektrische Ausleger eingesetzt. Die oben angeführten Beispiele sind ein
Beweis dafür, dass die Genossenschaft einen großen Wert nicht nur auf die
Platzierung des Betriebes unter den besten Betrieben der Bürsten- und
Pinselbranche im Inland legt, sondern auch unter den führenden
Rehabilitationsanstalten.
GEWERBETÄTIGKEIT
Mit einer so ausgebauten technischen Basis,
wie auch so engagierten Belegschaft, war es möglich, solche Produktions-
und finanzielle Ergebnisse zu erwirtschaften, die unsere Genossenschaft an
die Spitze der Bürsten- und Pinselbranche im Inland stellen. Die Genossenschaft
stellt zur Zeit über 10 Millionen Stück von Erzeugnissen, in der Auswahl von
ca 750 Arten her. Beachtenswert ist die Tatsache, dass erst im Zeitraum von
letzten zehn Jahren, d.h. in Jahren 1976 - 1986, die Genossenschaft die
größte Dynamik in der Produktion erlangt. Diese Tatsache hängt mit dem Übergang
des Betriebes ins Genossenschaftswesen der Behinderten und mit Änderungen in
der Verwaltungsweise zusammen. Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass die
Jahre 1980 - 1992 eben nicht die leichtesten Jahre im Leben der Genossenschaft
sind. Diese Situation ist die Folge von der allgemeinen Situation in der
Versorgung des Landes, sozial-politische Krise, wie auch ein großer Wechsel
der Kader. Trotz dieser Schwierigkeiten konnte die Genossenschaft von Jahr
zu Jahr ihre Produktion nicht nur im Hinblick auf ihren Wert, sondern auch
in der Zahl erhöhen. Einer solchen Dynamik bei der Zunahme für einen
Beschäftigten, die von der Genossenschaft in den Jahren 1981 - 1999 erlangt
wurde, können sich nur wenige Unternehmen rühmen. Sie wurde dank der Verbesserung
der Arbeitseinrichtung, wie auch dank einer gewissenhaften Pflichterfüllung
durch alle Mitglieder und Arbeiter erreicht. Auch in den schwierigsten Jahren
wurde kein Produktionsrückgang verzeichnet. Lediglich im Export zeigte sich
eine fallende Tendenz. Die Genossenschaft führt jedes Jahr Vervollkommnungen
ein, um die Produktion den steigenden Anforderungen des Binnenmarkts wie auch
des Exports anzupassen. Die Vielfalt der zur Zeit hergestellten Erzeugnisse
bestätigt nachstehende Liste:
- Wirtschaftsbürsten:
Kehrbesen, Handfeger, Polierbürsten, Schmutzbürsten, Kleiderbürsten,
Tierbürsten, Scheuerbürsten, Straßenbesen, Bürsten zum Autowaschen,
Bürstensätze für Kleider, Hutbürsten, Teppichbürsten, Bürsten für Decken,
für Flaschen, Spülbürsten, Bürsten für Gebäck,
- Kosmetikbürsten:
Rasierpinsel, Haarbürsten, Körperbürsten, Bürsten für Sauna,
Händebürsten, Zahnbürsten, Ärztebürsten,
- Malerwerkzeuge:
Zwingepinsel, Ringpinsel, Flachpinsel, Acrylpinsel, Heizkörperpinsel,
Streichbürsten - harzig und eingepresst, Pinsel zum Tupfen, Drahtbürsten,
Ofenrohrreiniger, Stoßbesen, Malereimer, Abdeckplanen, Malersätze "Euromal",
Farbroller: Fellroller, Polyurethanroller, Flockroller, Farbroller für Decken,
Schwammroller, Perlonroller, Farbroller vom Typ "Malerstreif", "Girpant",
Strukturroller, Velourroller, Kordelroller, Lammfellroller, Schulpinsel,
Gurtpinsel, Tapezierbürsten,
- Bauwerkzeuge:
Reibebretter: aus Polystyrol, Kunststoff, nichtrostendem Stahl, Kellen:
dreieckig, viereckig, Fugenkellen, Mörtelkasten, Mürtelkübel, Farbmischer,
Anschlaglatten, u.a.,
- Hotelgalanteriewaren:
Pantoffeln, Nadelbüchsen, Seife zum einmaligen Gebrauch, Shampoo,
Taschen, Werbestreichhölzer, Becher, u.a.
Für den individuellen Bedarf
stellt die Genossenschaft auch Bürsten für Waschanlagen, Saftpressen,
Reinigungsmaschinen, zum Reinigen der Kannen und viele andere Bürstenarten her.
Um die Nachfrage des Marktes zu befriedigen, stellt die Genossenschaft
im Rahmen der Ersparung von Rohstoffen auch Wirtschaftspinsel aus Abfällen her.
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