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Seit 1976 ist
die Bürsten- und Pinselfabrik eine Behindertengenossenschaft.
Jenes Jahr war ein Umbruchsjahr nicht nur im Hinblick
auf die Änderung der Organisationsstruktur, sondern auch auf Satzungsaufgaben.
Das Hauptziel ihrer Tätigkeit ist nämlich "Berufs- und Sozialrehabilitation
der Behinderten in einem Gemeinschaftsunternehmen, geleitet im Rahmen
der Genossenschaftsselbstverwaltung" - wie es im Genossenschaftsstatut
heißt. Aus diesem Grund mussten sowohl Organisations- als auch
Produktionsstrukturen dem Genossenschaftsstatut angepasst werden.
Eine der ersten Aufgaben im Prozess der Durchführung von
Satzungsgrundsätzen der Genossenschaft war die Gründung der
Poliklinik für Heilrehabilitation. |
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In Räumen der Poliklinik wurden untergebracht:
Ärztezimmer, Behandlungsraum, Rezeption, Sprechzimmer des Psychologen,
Massagenraum, Raum für Physio- und Kinesiotherapie. Im Jahre 1981
wurden Zahnarztzimmer samt der Prothetikbasis wie auch Raum für
Hydro- und Paraffintherapie freigegeben. Die Folge von diesen Unternehmen
war, dass die Genossenschaft im Bereich der Rehabilitations- wie auch
Zahnarztbehandlung selbstgenügsam wurde; sie erbringt darüber hinaus
Dienstleistungen für andere Behindertengenossenschaften aus dem
Gebiet von Bielsko-Bia³a. |
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Mit dem Ankauf von medizinischen
Geräten wurde auch der Bereich von Heilmaßnahmen verbreitet.
Diese Unternehmen und Beschäftigung der Fachkräfte
hatte zur Folge, dass die Erwartungszeit auf Heilmaßnahmen wesentlich
verkürzt wurde. Parallel zur Entwicklung der Heilrehabilitation wird
die Sozial- und Berufsrehabilitation entwickelt. Eine Reihe von
Arbeitsplätzen, bis jetzt als schädlich oder lästig eingestuft,
wurden den Bedürfnissen der behinderten Beschäftigten angepasst,
dank der Zusatzvorrichtungen und -belüftung. Einige Räume wurden
umgestaltet und dienen als Sozialräume für die Betriebsbelegschaft.
Es sind zum Beispiel: Speiseraum, Erholungszimmer, Kleiderkammer,
Wasch- und Duschräume, u.ä. |
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Mit Rücksicht auf
die schwere Situation der behinderten Jugend eröffnet
die Genossenschaft im Jahre 1980 eine praktische Berufsschule.
Es ist eine Sonderberufsschule, wo in Klassen von I bis III der
Fachunterricht gehalten wird. Diese Tätigkeit erleichtert:
- der behinderten Jugend einen Beruf zu erlernen,
- · den Zufluss von jungen behinderten Arbeitern in die Genossenschaft.
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Eine der äußerst wichtigen Tätigkeitsformen
der Rehabilitation ist Aktivität des Sport- und
Touristenkreises "START", dessen Ziel es ist, Körperkultur und
Touristik unter den Arbeitern der Genossenschaft und ihren
Familienmitgliedern zu verbreiten. Eine große Hilfe für Arbeiter,
und vor allem für Behinderte, macht die auf verschiedenen Ebenen
geführte Sozialtätigkeit aus. Rehabilitationstätigkeit ist auch
Veranstaltung von Rehabilitationskuren für die Behinderten und auch
Hilfe bei der Kurfahrt. |
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